Die Stimmen des Epos

Info-PDF herunterladen

15.06.2010

Wenn man Georg Lukács’ Hoffnung auf eine Wiederkehr des Epos von der Gesinnung zur Totalität entbindet, so stellt sich die Frage, wie und ob in epischen Texten des 20. Jahrhunderts die Teilhabe an Pluralität inszeniert und legitimiert wird, welche Funktionsäquivalente für das Morphom der Muse hier gebraucht werden, die Eigensinn und Beziehungssinn, eigene Stimme und die Stimmen der anderen miteinander vermitteln helfen. Dies soll an Derek Walcotts ‚Omeros’, Cees Nootebooms ‚Allerseelen’ und Christoph Ransmayrs ‚Der fliegende Berg’ erprobt werden.

10.15 Günter Blamberger & Jan Söffner: Grußwort und Einleitung

11.00 Bernd Schneid (München): Das Muschelhorn des Homeer. Derek Walcotts ›Omeros‹ als rhizomatisches und antitotalitäres Modell des Epos

13.00 Mittagessen

14.30 Lothar van Laak (Bielefeld): Chorisches Erzählen, Welterfahrung und Autorschaft in Cees Nootebooms ›Allerseelen‹ und seinen reiseliterarischen Texten

16.30 Kaffeepause

17.00 Werner Michler (Wien): Fliegender Berg, letzte Welt, neuntes Land: Christoph Ransmayrs Arbeit am Epos, mit Blick auf Peter Handke

19.00 Abendessen


Zu den Medien


Zurück zur Übersicht