Kunst & Arbeit

Kreativarbeit - Kunst und Arbeit um 1800 / 2000

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16.03.2010, Weyertal 59 (Hinterhaus), 50923 Köln

Workshop mit dem Netzwerk „Kunst und Arbeit“
(www.kunst-u-arbeit.de)

Köln, 16. März 2010, Weyertal 59 (Hinterhaus), 50923 Köln

Der Workshop untersucht die Beziehung zwischen ästhetischen Produktionsformen und postfordistischen Arbeitsprozessen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass eine Reihe von Merkmalen, die aktuelle Theorien und Diagnosen als Spezifika von postmoderner Arbeit im 21. Jahrhundert nennen, auffallende Korrespondenzen zu Konzepten aufweisen, die sich in der Ästhetik und Poetik um 1800 ausbilden. Dies gilt – abgesehen vom allgegenwärtigen Kreativitätsappell – etwa für kollektive Herstellungsprozesse, die sich mit den Schlagworten der Vernetzung und des Teamworks verbinden, für die Naturalisierung und Biologisierung immaterieller Arbeit, die die Trennung von Ökonomie und Lebenswelt aufheben oder für die Parameter der Persönlichkeitstests, Feedbackschleifen und informellen Prüfungssituationen, denen das Subjekt in der derzeitigen Arbeitswelt ausgesetzt ist.

Programm:

10.00 Uhr: Vorstellung des Netzwerks „Kunst und Arbeit“

11.00 Uhr: Der Mehrwert des Spontanen: Improvisieren 1800/2000 (Kai van Eikels)

12.30: Mittagspause

14:00 Uhr: Die Herstellung einer zweiten Natur. Immaterielle/affektive Arbeit 1800/2000 (Anja Lemke)

15.30: Kaffeepause

16.00 Uhr: Arbeitsformen und Prüfungstechniken (Andreas Gelhard)


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